Lesegeschwindigkeit erhöhen mit dieser (kostenlosen) Browsererweiterung

Eine neue Software hat es sich zum Ziel gesetzt Dir dabei zu helfen schneller zu lesen. Es handelt sich nicht um die schon vielfach umgesetzte und in unzähligen Kopien und Varianten bereits bestehende typische Speedreading Software, sondern um einen tatsächlich neuen und innovativen Ansatz.

Diese Software kannst Du in Deinem Browser installieren.

Was dann geschieht ist dass die Software die Textfarbe am Anfang und Ende von Textzeilen verändert. Ein häufiges Problem das viele Menschen beim Lesen haben ist dass sie in den Zeilen verrutschen wenn sie vom Ende einer Zeile zum Beginn der nächsten Zeile schweifen.

Das liegt einfach daran dass Zeilen auf den ersten Blick mehr oder weniger gleich aussehen. Dies erfordert vom Gehirn jedesmal ein gewisses Maß an “Rechenleistung”.

So sieht ein Text aus, wenn Du die BeeLine Reader Software verwendest:

schnellerlesesoftware

Eine Studie der Stanford Universität hat gezeigt, dass die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit bei der Verwendung dieses Lese-Programms 10% ansteigt, und geübte Nutzer sogar 25% bis 30% schneller lesen damit.

Auf den ersten Blick sieht es ein wenig chaotisch aus mit den bunten Farben. Doch wer das Programm einfach einmal ausprobiert, wird oft feststellen, dass diese Vielfarbigkeit tatsächlich eine Lesehilfe ist.

Chaotischer Schreibtisch gut für kreatives Denken

Ein chaotischer, unaufgeräumter Schreibtisch – sowas sieht niemand gerne. Außer die Leute, die selbst einen haben. Und oft schon habe ich Schelte für das Sammelsurium auf meinem Schreibtisch bekommen, oder doch zumindest missbilligende Blicke.

Doch nun stellt sich heraus, dass solch ein Wirrwarr nicht notwendigerweise schlecht ist. Es hat auch positive Seiten: unaufgeräumte Schreibtische fördern kreative Denkprozesse. Das hat eine Studie gezeigt die eine Psychologie-Wissenschaftlerin der Universität von Minnesota in den USA durchgeführt hat.

Professorin Kathleen Voohs und Ihre Kollegen gingen sehr kreativ an diese Studie heran, und fanden dabei auch heraus:

Ein sauberer Schreibtisch jedoch kann förderlich sein für gesunde Ernährungsgewohnheiten, Großzügigkeit und Konventionalität.

Neues oder altbewährtes Produkt?

Versuchsteilnehmer wurde die Wahl gelassen zwischen einem neuen Produkt oder einem bekannten Produkt. Diejenigen, die an einem chaotischen Arbeitsplatz saßen wählten häufiger das neue Produkt, während diejenigen, die an einem aufgeräumten Schreibtisch saßen häufiger das bekannte Produkt wählten.

Das war eines der Indizien dafür, dass ein chaotischer Schreibtisch das Loslösen von alten Konventionen leichter macht.

Neue Anwendungsmöglichkeiten für Ping Pong Bälle erfinden

Dann wurde Versuchspersonen gesagt, sie sollten sich etwas einfallen lassen, was man mit Ping Pong Bällen noch machen kann, außer Tischtennis zu spielen. Eine Übung bei der es auf Kreativität ankommt. Jedem Versuchsteilnehmer wurde gesagt, er oder sie solle so viele Ideen wie möglich generieren.

Einige der Versuchspersonen wurden in einen chaotischen Raum gebracht, andere in einen aufgeräumten.

Beide Gruppe generierten im Durchschnitt die gleiche Anzahl an Ideen. Es bestand also kein quantitativer Unterschied. Jedoch wurde jede Idee beurteilt (von Menschen die den Hintergrund des Experiments nicht kannten und auch nicht wussten, ob eine Idee in einem chaotischen oder aufgeräumten Arbeitsplatz entstand). Der Reihe durch wurden Ideen die an chaotischen Arbeitsplätzen entstanden sind als interessanter und kreativer bewertet.

Zusammenfassend kann man also sagen: Eine Änderung in der Umgebung (aufgeräumt oder chaotisch) führte zu einer Veränderung des Verhaltens und Denkens.

Ob die professorin selbst einen sauberen schreibtisch hat oder nicht, ist jedoch nicht bekannt.

Quelle: “Physical Order Produces Healthy Choices, Generosity, Conventionality, Whereas Disorder Produces Creativity,” Vohs, Kathleen D., Joseph P. Redden, and Ryan Rahinel (in press) Psychological Science

Training: Warum Wiederholung wichtig ist (auch wenn Du es schon perfekt kannst)

Beim Training kommt man um’s Wiederholen nicht herum – zumindest nicht, wenn man wirklich gut werden will.

Doch was mit Menschen die bereits wahre Meister ihres Fachs sind? Sollen etwa auch die weiterhin trainieren und wiederholen? Kann jemand der auf scheinbar höchstem Niveau sein Werk vollrichtet von weiterer Wiederholung profitieren?

Denn zugegeben: manchmal kann das viele Wiederholen ganz schön langweilig werden. Und es erfordert viel Disziplin und Willenskraft, gegen diese Langeweile anzuschieben und einfach weiter zu wiederholen. Ist es also wirklich diese Mühe wert?

Dieser Frage sind Forscher kürzlich auf den Grund gegangen.

Weniger Energieverbrauch = Bessere Leistung

Sie haben den Energieverbrauch von Menschen gemessen, die eine Fähigkeit gelernt haben.

Je weniger Energie zum Ausführen einer Fähigkeit gebraucht wird, desto besser ist eine Person imstande diese Fähigkeit auszuführen.

Wie wurde der Energieverbrauch gemessen? Die Forscher maßen genau, wie viel Sauerstoff eingeatmet und wie viel Stickstoff ausgeatmet wurde.

Und während welcher Fähigkeit?

Versuchspersonen sollten mit Hilfe eine Roboterarms einen Mauszeiger auf einem Bildschirm bewegen.

Am Anfang verbrauchten die Personen am meisten Energie.

Je mehr sie übten, und je besser sie dabei wurden den Mauszeiger zu steuern, desto weniger Energie brauchten sie.

Interessant ist vor allem, dass die Personen nach einer gewissen Trainingsdauer keine bemerkbare Verbesserung auf muskulärer Ebene mehr zeigten. Das heißt also, was die Steuerung angeht, schienen die Personen auf Lernplateau erreicht zu haben. Obwohl sie weiterhin übten, konnte keine Verbesserung der Fähigkeit festgestellt werden, wenn man ihre Muskelaktivität maß, oder die Steuerung des Mauszeigers.

Sowohl Beobachter wie auch Versuchtsteilnehmer hatten den Eindruck, dass es keinen weiteren Lerneffekt gab.

Interessant ist jedoch: der Energieverbrauch wurde geringer! Und zwar war die Verringerung deutlich stärker als zuvor.

Das heißt also, dass in dieser Trainingsperiode in der es den Leuten vorkam, als würden sie feststecken und keine weiteren Fortschritte erzielen, durchaus einen Lerneffekt gab, und zwar einen signifikanten Lerneffekt.

Je weniger Energie für das Ausführen einer Tätigkeit benötigt wird, desto mehr Energie steht für andere Aktivitäten zur Verfügung – und das kann sich dann in schwer quantifizierbaren, jedoch dennoch existenten Qualitäten wie zum Beispiel Eleganz, Grazie oder Präzision ausdrücken.

Das $99 Stirnband das Deine Gehirnaktivität misst und Dir hilft Dich zu konzentrieren

 

Stell Dir vor Du hättest ein Stirnband mit dem Du Deine Hirnaktivität messen könntest. Du würdest wissen, wann Du gut konzentriert bist – und wann nicht. Und aufgrund dieses Wissens könntest Du Dein Verhalten ändern. Damit Du schlussendlich diesen geistig fokussierten Zustand besser in Deinem Leben nutzen kannst. Und weniger Zeit in unfokussiertem Zustand arbeitest.

So etwas gibt es tatsächlich. Und es ist sogar recht günstig – gerade mal $99 kostet dieses Stirnband gerade. Auf der englischsprachigen Kickstarter Seite kannst Du Dir das Melon Headband ansehen.

Das Stirnband misst die microvolt Signale welche Dein Gehirn aussendet – und so weißt Du in welchem “Zustand” Dein Gehirn gerade ist. Es misst Deine Gehirnwellenaktivität (brain-wave activity).

Das Stirnband steht in Verbindung mit Deinem Smartphone. Wenn es feststellt, dass Du in einem unfokussierten Geisteszustand bist während Du geistig arbeitest, gibt es Dir Tips was Du tun kannst. Zum Beispiel wird auf Deinem Smartphone angezeigt: “Mach ein paar Dehnübungen.”

Hier könnt ihr das Promo-Video und das Projekt ansehen.

Schon ein halbes Stündchen mehr Schlaf hilft Kindern besser zu lernen

Eine neue Studie hat gezeigt dass sowohl die Aufmerksamkeit wie auch das Verhalten in der Schule signifikant besser werden wenn Kinder ein kleines bisschen mehr Schlaf in der Nacht bekommen.

Der Studienleiter Reut Gruber teilte eine Gruppe von 34 Kindern in zwei Gruppen auf. Die Kinder waren allesamt zwischen 7 bis 11 Jahre alt.

Eine Gruppe durfte dann für fünf Tage in Folge eine Stunde länger aufbleiben – somit schliefen sie Nachts dann auch  weniger.

Die andere Gruppe musste eine Stunde früher ins Bett – und bekam somit mehr Schlaf.

Die Kinder bekamen kleine Geräte die wie eine Armbanduhr aussahen – dabei handelte es sich um Aktometer, mit denen die Schlafzeit aufgezeichnet wurde.

So konnten die Forscher herausfinden, dass die Kinder welche eine Stunde früher ins Bett mussten im Durchschnitt 27 Minuten länger schliefen.

Die Kinder die eine Stunde länger aufbleiben durften schliefen 57 Minuten weniger.

Die Kinder wurden von Lehrern bewertet, vor allem was ihre Aufmerksamkeit, ihr Verhalten im Klassenzimmer und ihre Gefühle anging. Die Kinder die weniger schliefen wurden meist auch schlechter bewertet wenn es um das Aufmerksamkeitsvermögen ging.

Die Kinder die mehr Schlaf bekommen haben wurden von den Lehrern besser bewertet sowohl was das Aufmerksamkeitsvermögen, wie auch das Verhalten und die Gefühle anging.

Die Studie wurde am 15. Oktober 2012 in der englischsprachigen Fachzeitschrift Pediatrics veröffentlicht.

Es ist eine kleine Veränderung im Alltag die jedoch einen deutlichen Unterschied ausmacht. Wichtig ist jedoch regelmäßigkeit: es bringt nichts einfach eine Nacht länger zu schlafen. Stattdessen sollte in jeder Nacht ausreichend geschlafen werden.

Das Gedächtnis spielt Stille Post

Je öfter Du Dich an etwas erinnerst, desto mehr verfälscht sich die Erinnerung.

Es ist ein bisschen wie das Spiel “Stille Post”: je öfter eine Nachricht wiederholt wird, desto mehr verfremdet sie sich. Das haben Forscher jetzt in einer Studie, auf die wir gleich noch eingehen werden herausgefunden.

Paralleluniversen der Erinnerung

Wenn Du Geschwister hast kennst Du vielleicht das Phänomen der “Parelleluniversen”. Ein Freund von mir, Stefan saß mal mit seinem Bruder Tobias am Frühstückstisch bei mir. Irgendwie kam dann eine alte Kindheitsgeschichte auf. Stefan sagte sowas wie: “Dann hau mir aber nicht nochmal mit auf die Nase.”

Und sein Bruder Tobias antwortete: “Na solang Du mich nicht trittst wird das schon nicht passiert, keine Sorge.”

Und daraus entfachte dann eine Diskussion. Stefan konnte sich noch genau daran erinnern dass Tobias ihm als Kind aus purer Boshaftigkeit mit einem Kochlöffel auf die Nase gehauen hat.

Aber Tobias konnte sich noch genau daran erinnern wie Stefan nach ihm getreten hat und nicht aufgehört hat, so lange bis er sich dann mit einem Kochlöffel verteidigt hat.

Beide waren der festen Überzeugung dass ihre Version die richtige Version war. Die Diskussion wurde so hitzig dass ich schon beinahe vorsichtshalber den Kochlöffel aus Sichtweite entfernt hätte 😉

Wie kann das sein? Nun, tatsächlich sagen beide die Wahrheit. In ihrer Erinnerung hat beides so stattgefunden wie sie es geschildert haben. Doch ihre Erinnerung ist keine Eins-zu-Eins Kopie der Realität.

Die wissenschaftliche Studie über das Gedächtnis

Die Forscher rekrutierten 12 Versuchsteilnehmer um an Gedächtnistests teilzunehmen, über einen Zeitraum von drei Tagen.

Tag 1: Die Versuchsteilnehmer legen 180 Objekte an vorgegebenen Positionen ab. (Das Ganze fand auf einem Computerbildschirm statt).

Tag 2: Die Teilnehmer sollten die Objekte wieder so anlegen wie am ersten Tag.

Tag 3: Die Teilnehmer sollten die Objekte wieder so anlegen wie am ersten Tag.

Dann werteten die Forscher die Ergebnisse aus und stellten fest: am dritten Tag legten die Teilnehmer die Objekte mehr in der gleichen Weise an wie am zweiten Tag.

Die Studie ((Neural Correlates of Reactivation and Retrieval-Induced Distortion, Donna J. Bridge and Ken A. Paller, The Journal of Neuroscience, 29 August 2012, 32(35): 12144-12151; doi: 10.1523/JNEUROSCI.1378-12.2012)) erschien im Journal of Neuroscience und wurde von Donna Bridge geleitet. Bridge ist eine promovierte wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Northwestern University’s Feinberg School of Medicine.

Jedes mal wenn wir eine Erinnerung abrufen lassen wir dabei etwas aus oder fügen etwas hinzu – und so verfremdet sich eine Erinnerung zusehends. Unser Gehirn kann nicht wirklich unterscheiden zwischen der tatsächlichen Erinnerungen, und dem nachfolgenden Abrufen der Erinnerungen.

 

Warum beeinträchtigt Stress das Arbeitsgedächtnis (Kurzzeitgedächtnis)?

Ist Dir schonmal aufgefallen dass Du eher zu Gedächtnislücken neigst wenn Du gestresst bist? Dieses Phänomen ist sowohl bei Menschen wie auch bei Tieren zu beobachten, und wurde in vielen Experimenten nachgewiesen.

Forscher ((von Universität von Wisconsin-Madison in den USA unter der Leitung von David Devilbiss)) haben nun ein klareres Bild davon warum Stress die Leistung des Arbeitsgedächtnisses beeinträchtigt.

Das Arbeitsgedächtnis ist in einem bestimmten Teil Deines Gehirns lokalisiert: dem präfrontalen Cortex.

Damit eine Information im Arbeitsgedächtnis behalten werden kann müssen die betreffenden Neuronennetze im präfrontalen Cortex beständig wieder im Gleichschritt feuern. Die einzelnen Neuronen selbst können im tausendstel-Sekunden Takt miteinander kommunizieren, doch wenn ein Neuron nicht innerhalb von einer Sekunde wieder stimuliert wird geht die Information verloren. Es ist ein bisschen wie mit dem Jonglieren: die Bälle müssen ständig wieder hochgeworfen werden, damit alles reibungslos läuft. Fängt man einen Ball nicht rechtzeitig auf und wirft ihn wieder hoch, so fällt er runter (geht verloren).

Wenn wir jedoch Stress ausgesetzt sind lenkt das die Neuronen ab. In dem besagten Experiment konnten Forscher das nachweisen indem sie die Ratten einem plötzlichen, unerwartetem, lauten weißen Rauschen aussetzten während sie ein Labyrynth navigierten.

Unter normalen Bedingungen konnten die Versuchsratten zu 90% das Labyrynth erfolgreich durchlaufen.

Wenn sie jedoch dem weißen Rauschen ausgesetzt wurden konnten nur etwa 65% der Ratten das Labyrynth noch erfolgreich durchlaufen.

Die Forscher haben gleichzeitig die Aktivität der Neuronen im präfrontalen Cortex der Ratten beobachtet. Sie konnten feststellen dass die Neuronen der gestressten Ratten nicht optimal miteinander kommunizieren konnten, und sich die Ratten folglich nicht so gut merken konnten wo sie sich gerade im Labyrynth befinden und wie sie weiter navigieren.

Diese Erkenntnisse sind auch für Menschen bedeutsam, denn wir wissen dass Stress das Arbeitsgedächtnis, die Aufmerksamkeit und das Konzentrationsvermögen schwächt. In der Tat ist Stress ein Faktor bei vielen Unfällen.

Deshalb sollte mentales Training immer auch Stressmanagement beinhalten.

Schlecht hören = schlecht erinnern? (Eine Studie der Max Planck Gesellschaft)

Wissenschaftler der Max-Planck-Forschungsgruppe Auditive Kognition um Jonas Obleser haben in einer Studie nachweisen können, dass schlechte Akustig dazu führt, dass das Hirn mehr Leistung bringen muss – und es dadurch weniger geistige Ressourcen zur Verfügung hat um Informationen im Kurzzeitgedächtnis zu behalten.

Mehr Details & Hintergrundinformationen zu der Studie findest Du in der Pressemitteilung der Max Planck Gesellschaft.

Durch die Nacht durchbüffeln ist sinnlos

Jeder kennt das aus der Schulzeit: vor einem wichtigen Schultest möglichst lange das Lernen aufschieben, und dann auf den letzten Drücker den ganzen Lehrstoff büffeln – oftmals die halbe Nacht durch.

Forscher haben nun untersucht wie effektiv diese “Lernmethode” (ähem…) ist, und sind zu dem Ergebnis gekommen: garnicht. Ausreichend Schlaf ist genauso wichtig für akademischen Erfolg wie das Büffeln des Lernstoffs.

Denn der Lernstoff den man sich so in letzter Minute ins Gehirn schaufelt kann zwar ein Vorteil sein – allerdings wird die geistige Leistungsfähigkeit und das Konzentrationsvermögen durch den Schlafmangel so weit herabgesetzt, dass man mehr Konzentrations- und Schusseligkeitsfehler macht oder Gedächtnisaussetzer hat.

Die Studie ((Cari Gillen-O’Neel, Virginia W. Huynh and Andrew J. Fuligni, To Study or to Sleep? The Academic Costs of Extra Studying at the Expense of Sleep, 20 AUG 2012, Child Development DOI: 10.1111/j.1467-8624.2012.01834.x)) war wie folgt aufgebaut:

500 Oberstufen-Schüler haben an der Studie teilgenommen.

Über einen Zeitraum von zwei Wochen wurde Buch geführt wie lange jeder Schüler täglich schläft.

Auch führten die Schüler Buch über negative Vorkommnisse im Schulkontext, wie z.B. wenn sie in einer Unterrichtsstunde nicht folgen konnten oder etwas nicht begriffen haben.

Die Forscher konnten so nachweisen, dass die Schüler welche einen regelmäßigen Lernrhythmus haben die wenigsten (akademischen) Probleme haben. Diejenigen die jedoch dazu neigten auf Kosten ihres Schlafes zu Lernen hatten mehr (akademische) Problem, die sich vor allem dann vermehrten wenn sie in der Nacht zuvor weniger geschlafen hatten.

Und? Was bedeutet das für Dich?

Entwickle einen gleichmäßigen Lernrhythmus.

Lerne tagtäglich, am besten zu den gleichen Zeiten.

Sorge dafür dass Du jede Nacht genügend Schlaf bekommst.

Langsam, aber sicher bringt auch beim Lernen mehr. 🙂