Aberglaube kann Leistung verbessern

Insgesamt halten wir vom MentalesTraining.net Team für rationale Menschen mit einem faible für Wissenschaften. Doch könnte es für uns von Vorteil sein ein bisschen abergläubischer zu sein?

Forscher von der Uni Köln haben nachgewiesen1, dass Aberglaube tatsächlich zu besseren Ergebnissen führen kann.

“die Forscher [luden] 28 Studenten zum Golfspielen ein. Bevor die Versuchsteilnehmer jedoch abschlagen durften, erklärten die Psychologen der Hälfte von ihnen, ihr Ball habe sich bisher als Glücksball erwiesen.

Wie die Wissenschaftler im Fachjournal Psychological Science berichten, gelang es den Probanden mit dem angeblichen “Glücksball” – tatsächlich handelte es sich natürlich um irgendeinen Golfball – im Schnitt mehr als sechs von zehn Bällen einzulochen. Die Kontrollgruppe mit dem gewöhnlichen Ball schnitt schlechter ab. Hier beförderten die Studenten weniger als fünf von zehn Bällen ins Loch.”

Dieses und weitere Experimente über die Wirkung des Aberglaubens ist zwar schon zwei Jahre alt, aber trotzdem ist der Artikel in der Süddeutschen Zeitung sehr lesenswert!

Und wer lieber Video guckt: ZDF Beitrag zum Thema Glücksbringer.

Ein psychologischer Placebo Effekt. Warum ihn also nicht nutzen?

Und wir gehen jetzt erstmal ein vierblättriges Kleeblatt suchen…

  1. Damisch, L., Stoberock, B., & Mussweiler, T. (2010). Keep your fingers crossed! How superstition improves performance. Psychological Science, May 28, 2010, DOI: 10.1177/0956797610372631 []

Leave a Comment

Previous post:

Next post: