Alzheimer – Vorbeugen ja, heilen… nein?

Alzheimer ist eine Krankheit an der immer mehr Menschen erkranken. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass die durchschnittliche Lebenserwartung weiter ansteigt. Das Risiko an Alzheimer zu erkranken ist im hohen Lebensalter einfach größer.

Nach einer effektiven Behandlungsmethode um Alzheimer zu heilen wird schon lange gesucht – doch die Chancen stehen nicht gut. Im Moment deuten die wissenschaftlichen Erkentnnise darauf hin, dass man Alzheimer vorbeugen kann, doch wenn es erst einmal ausgebrochen ist, sind Mediziner oft ratlos.

Einer der weltweit führenden Alzheimer Experten, Dr. Sam Gandy vom Mount Sinai Medical Center in New York hat vor kurzem einen englischsprachigen Artikel im Magazin “Nature” veröffentlicht.

Vor mehr als 100 Jahren hat der deutsche Arzt Alois Alzheimer die Krankheit entdeckt. Man ging davon aus, dass senile Plaques, die sich in den Gehirnen von Alzheimerpatienten finden für den geistigen Verfall verantwortlich sind.

Die Pharmaindustrie hat seit vielen Jahren an Medikamenten gearbeitet, welche diese Plaques auflösen können. In einigen großen Studien konnte nachgewiesen werden: die Plaques verschwinden tatsächlich. Doch die Alzheimer-Symptome bleiben nicht nur bestehen, sondern verschlimmern sich sogar weiter.

Studien haben darauf hingewiesen, dass Menschen die geistig aktiv und rege bleiben generell ein geringeres Risiko haben unter Alzheimer Symptomen zu leiden als Menschen die nicht geistig aktiv sind. Inwieweit mentales Training vor Alzheimer-Symptomen schützen kann ist noch unklar, fest steht jedoch, dass andere altersbedingte Gehirnerkrankungen ebenfalls stark damit zusammenhängen, wie geistig fit der Lebensstil eines Menschen schon viele Jahre vor dem Ausbruch einer Krankheit ist.

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