Hirnleistung eines 20jährigen im Vergleich zu einem 70jährigen

Neurowissenschaftler messen die Leistungsfähigkeit des Gehirns indem sie die Durchblutung und den Sauerstoffverbrauch von Hirnarealen beobachten.
Da sollte es doch interessant sein, wenn man sich einmal anschaut inwiefern sich diese beiden Faktoren unterscheiden wenn ein 20jähriger eine Rechenaufgabe löst, und wenn ein 70jähriger die gleiche Rechenaufgabe löst.
Das Ergebnis?
In beiden Fällen sind sowohl der Blutfluss wie auch der Sauerstoffverbrauch im Durchschnitt identisch.
Das widerlegt den weitverbreiteten Glaubenssatz, dass das Gehirn im Alter abbaut – von physiologischer Warte aus ist es in vielerlei Hinsicht noch genauso leistungsstark. Der einzige tatsächlich wissenschaftlich erfassbare Unterschied ist, dass die Lerngeschwindigkeit im hohen Alter abnimmt.
Informationen können in einem gesunden alten Gehirn immernoch genausogut – und manchmal sogar besser – abgespeichert werden wie in einem jungen Gehirn. Lediglich die erstmalige Aufnahme der Information – das Lernen – geschieht ein wenig langsamer.

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