Hyperthymestisches Syndrom: Das Super-Autobiographische Gedächtnis

Es gibt Menschen mit einem außergewöhnlichem autobiographischen Gedächtnis – diese Menschen können sich oftmals an jeden einzelnen Tag ihres Lebens detailliert erinnern, haben jedoch in anderen Lebensbereichen kein außergewöhnliches Gedächtnis.

Dieses Phänomen wird im englischen Sprachbereich highly superior autobiographical memory (HSAM) und ist in deutschland auch als hyperthymestisches Syndrom bekannt.

Eine Studie1 hat nun gezeigt dass das Gehirn dieser Menschen tatsächlich anatomisch anders ist als das Gehirn von Menschen ohne dieses besonders ausgeprägte autobiographische Gedächtnis.

Auch auffällig ist, dass viele Menschen mit HSAM unter Zwangsstörungen leiden oder zwanghafte Verhaltsnweisen haben und oftmals fanatische Sammler sind (Briefmarken, Postkarten, Videos, Schuhe, etc.)

  1. “Behavioral and neuroanatomical investigation of Highly Superior Autobiographical Memory (HSAM)” by Aurora K.R. LePort, Aaron T. Mattfeld, Heather Dickinson-Anson, James H. Fallon, Craig E.L. Stark, Frithjof Kruggel, Larry Cahill and James L. McGaugh inNeurobiology of Learning and Memory July 2012; 98 (1): 78 doi: 10.1016/j.nlm.2012.05.002 []

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