Mathe Meets Neuroforschung

Rechnen setzt voraus dass beide Hirnhälften miteinander kommunizieren

Forscher1 haben herausgefunden: gute Kommunikation zwischen der linken und rechten Gehirnhälfte ist wichtig für’s Rechnen.

Im Rahmen einer Studie2 haben die Wissenschaftler mit Hilfe von fMRI (auch fMRT genannt) die Gehirnaktivität von 27 gesunden jungen Versuchsteilnehmern beobachtet, während sie einfache Rechenaufgaben lösten.

Dabei ist ihnen aufgefallen, dass die Versuchsteilnehmer, bei welchen der meiste Austausch zwischen der rechten und linken Hirnhälfte stattfand Subtraktionsaufgaben schneller lösten als andere Versuchsteilnehmer.

Diese Erkenntnis könnte eines Tages hilfreich sein für Menschen die unter Dyskalkulie (Rechenschwäche) leiden – der Studienleiter Dr. Joonkoo Park spekuliert, dass bei Menschen mit Rechenschwäche die Zusammenarbeit von rechter und linker Gehirnhälfte vermindert ist. Wenn dem so ist, wäre es vielleicht möglich diesen Menschen zu helfen indem man gezielt Mental Training zu entwickelt, welche die Zusammenarbeit der beiden Hirnhemisphären verstärken.

  1. von der Duke University und der University of Michigan in den USA []
  2. J. Park, D. C. Park, T. A. Polk. Parietal Functional Connectivity in Numerical Cognition. Cerebral Cortex, 2012; DOI: 10.1093/cercor/bhs193 []

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