Mnemotechniken sind umständlich! Oder?

Viele Menschen die sich zum ersten mal Mnemotechniken anschauen denken: oh, das ist ja umständlich.

Um sich eine Einkaufsliste im Kopf zu merken soll man plötzlich eine ganze Geschichte erfinden UND (!) auswendig lernen, die einen dann an die Einkaufsliste erinnert.

Ist es da nicht einfacher gleich die Liste selbst auswendig zu lernen?

Auf den ersten Blick mag das so scheinen. Und wer nur einen Anlauf macht, der mag durchaus zu diesem Schluss kommen.

Es ist war, dass Sie Ihrem Gehirn zusätzlich Informationen zumuten, wenn Sie Mnemotechniken einsetzen. Und ist das nicht gerade schon das Problem? Dass Sie mit zuvielen Informationen umgehen müssen?

Was Verfechter dieses Arguments jedoch häufig übersehen, ist, dass diese Informationen eben nicht überflüssiger Ballast sind, mit dem Sie Ihr Gehirn beladen.

Vielmehr, und hier nenne ich ein anschauliches Beispiel von Ulrich Voigt, sind die zusätzlichen Information die Sie in Ihr Gehirn geben wie sauberes Öl das Sie ins Getriebe einer Maschine geben. Danach läuft die Maschine wie geschmiert, viel einfacher und müheloser.

Mnemotechniken helfen Ihnen neue Informationen gehirngerecht zu verpacken und in ein bereits vorhandenes Ordnungssystem einzusortieren – damit Sie später wieder ganz leicht und mühelos Zugang dazu finden.

Ist es anfangs ein zusätzlicher Aufwand?

Ja, gewiss.

Genauso wie es anfangs ein zusätzlicher Aufwand ist, ein Bücherregal aufzustellen, anstatt ihre Bücher einfach nur in der Ecke zu stapeln. Doch im Laufe der Zeit werden Sie sich viel mehr Zeit und Arbeit sparen, weil Sie sich einmal diese Mühen gemacht haben.

Mentals Training hilft Ihnen dabei in allen geistigen Bereichen Ihres Lebens besser und einfacher zu arbeiten.

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